Taylor Deupree

Faint

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REVIEW: WESTZEIT (DE)

Diese Art von Musik, also verwaschene Synthflächen voller KnisterKnackerGeräusch, ist geprägt von jener abstrakt-ruhigen Schönheit, die sich auch im Ohr des Adressaten zu einiger Pracht entfaltet, den meisten Spaß aber ganz sicher bei ihrem Produzenten bzw. Erzeuger, nein (H)Ersteller hervorruft. Es ist ein großer Genuss, sich den Grund- und Obertönen sowie sämtlichen denkbaren Verschiebungen und Zwischenebenen hinzugeben, einzutauchen in ein Meer schwingender Moleküle, angestoßen von wenigen Tastenschlägen oder Klicks und zartem Knöpfchendrehen. Schnell verliert man sich in dieser Welt und noch schneller glaubt man, das Ergebnis verbreiten zu müssen. Aus deisem Grund giebt es Berge von CDs mit verwaschenen Synthflächen voller KnisterKnakerGeräusch. Mit Faint kommt eine hinzu.
Taylor Deupree
Faint