Illuha

Shizuku

12K1067

REVIEW: SONIC SEDUCER (DE)

Hinter dem Namen Illuha verbergen sich Tomoyoshi Date und Corey Fuller, die sich 2oo6 durch ihren gemeinsamen Freund, den Musiker Chihei Hatakeyama, kennegelernt haben. Date und Fuller leben zwar in Tokio, aufgenommen wurde Shizuku jedoch in einer Kirche in Bellingham im Staate Washington und beginnt 12k-typisch mit einem sanften und warmen Klangraum zwischen Electronica und Field Recordings. Die melancholische Stimmung, die hier innerhalb kurzer Zeit aufgebaut wird, wird im Verlauf des Albums nicht mehr schwinden. Nach und nach tauchen jedoch zus‰tzliche Instrumente auf, um das Klangbild zu bereichern. Piano, Rhodes, Cello, raschelnde Percussions, Vibraphone und Akkordeon fusionieren mit den schwebenden Kl‰ngen aus analoger Elektronik und den Umgebungsger‰uschen der als Studio dieneden Kirche. Shizuku wirkt einerseits extrem intim, der Hˆrer wird zum heimlichen Mithˆrer, andererseits offen, luftig und einladend, auch wenn das Jahr 2011 f¸r die beiden Musiker das Erdbeben in Japan und weitere persˆnliche Schicksalsschl‰ge bereit hielt, die ihre Aufarbeitung auf diesem Album fanden. Sascha Bertondn
Illuha
Shizuku